Gute Bildungspolitik statt Wahlkampf-Chaos

Pressemitteilungen

Die SPD Bodenseekreis spricht sich gemeinsam mit SPD-Landtagskandidatin Jasmina Brancazio für einen Kurswechsel in der Bildungspolitik aus. „Wir haben als SPD offenkundig, anders als Grüne und CDU, aus dem ersten Lockdown Schlüsse gezogen und konkrete Vorschläge konzipiert, wie die Bildungspolitik ab Tag eins in einer neuen Landesregierung aussehen muss“, erklärte die SPD-Landtagskandidatin Jasmina Brancazio bei einer digitalen Sitzung des SPD-Kreisvorstands. „Die aktuelle Politik der grün-schwarzen Landesregierung ist eine Katastrophe, sowohl für Eltern und Schüler, als auch die Lehrer. Man weiß gar nicht, was schlimmer ist: das Versagen von CDU-Kultusministerin Eisenmann, oder dass Kretschmann und die Grünen dies stillschweigend mittragen“, zeigte sich Brancazio entsetzt. „Wir müssen bei digitalen Lehrplattformen jetzt schnell auf dezentrale Lösungen setzen und datenschutzkonforme Dienstleister einbeziehen. Vor allem brauchen die Schulen Verlässlichkeit durch frühzeitige Kommunikation, Richtlinien und Regeln“, so die SPD-Politikerin. Das massive, Wahlkampf-getriebene Hin und Her von Frau Eisenmann und Herr Kretschmann habe großen Schaden angerichtet. „Etwas weniger auf Wahlkampf und etwas mehr auf ihre Verantwortung für die Bildung zu schauen“ forderte Brancazio von den Regierungsmitgliedern.

Die SPD will in der Landesregierung Lehrkräfte schnell eine ernstzunehmende Möglichkeit schaffen, sich digital weiterzubilden. „Viele engagierte Lehrer improvisieren und versuchen händeringend auszugleichen, dass sie keinerlei Unterstützung bei der Umsetzung von Heimunterricht und digitalen Angeboten bekommen“, machte auch SPD-Kreischef Leon Hahn im SPD-Kreisvorstand deutlich. Hier brauche es schnelle, verbindliche Angebote durch das Land. „Das Chaos der Lernplattform Moodle zu Beginn des Schuljahres war so unnötig wie symptomatisch. Monatelang hat sich eine solche Situation abgezeichnet. Grüne und CDU haben die Krisenbewältigung genauso schleifen lassen, wie die digitale Bildung die letzten fünf Jahre“. Es räche sich laut SPD jetzt, dass Kultusministerin Eisenmann die Lernplattform „Ella“ an die Wand gefahren habe. 

„Wir haben Grünen und CDU konkrete Vorschläge unterbreitet, mit denen sowohl der aktuelle Krisenmodus im Digitalunterricht als auch die langfristige digitale Bildung gelingen kann“ machte Brancazio deutlich. „Dazu gehört auch, dass die Gelder vom Bund aus dem Digitalpakt endlich ankommen müssen und neue Lernkonzepte, wie sie an den Gemeinschaftsschulen praktiziert werden, endlich ernst genommen werden. Grüne und CDU haben hier zu lange aus formalem Kompetenzgerangel auf der Bremse gestanden“, so Brancazio. „Niemand hat noch Verständnis, dass Ministerpräsident Kretschmann aus formalem Kompetenzgerangel mehr Geld für digitale Bildung vom Bund ablehnt. Mit der SPD im Land wäre damit Schluss“.

Die SPD im Kreis sprach sich für einen Wiederöffnungspfad, orientiert an verbindlichen Inzidenzwerten und mit Wechselunterricht aus. Dafür müssten ausreichend FFP2-Masken bereitgestellt werden und auch die Ausstattung mit Lüftungsanlagen müsse gewährleistet sein. Für das kommende Jahr will die SPD einen „Sonderlehrplan“ einrichten, der Versäumnisse durch die Pandemie bei Schülern ausgleiche. „Wir sehen, was schiefläuft, aber wir machen sehr konkrete Lösungsvorschläge und wollen es besser machen. Das ist unser Verständnis einer Verantwortungsbewussten Politik“, so Brancazio und Hahn abschließend.

 

Homepage SPD Bodenseekreis

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 972257 -